Archive for April, 2008

Sauna Tipps

Wer noch nie in der Sauna war, sollte bezüglich der eigenen Gesundheit einige Tipps beherzigen. Zunächst sei vorangestellt, dass man vollkommen gesund sein sollte. Schon der kleinste grippale Infekt kann wegen des so genannten künstlichen Fiebers, welches in der Sauna erzeugt wird, verheerende Folgen haben. Auch Herz- und Kreiskauferkrankten ist von dem Besuch einer Sauna abzuraten.

Der Besuch eines Saunabades beginnt mit dem Duschen und gründlichem Abtrocknen. Vor dem ersten Saunagang sollte die Hautoberfläche wieder trocken sein, da sonst das Schwitzen verzögert wird.

In der Aufguss-Sauna herrscht eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit, bei 100 Grad Celsius an der Decke 2-5% Luftfeuchtigkeit. Dem Aufgusswasser werden häufig ätherische Öle beigefügt. Der Wasserdampf wird mit einem so genannten Wacheltuch verteilt.

Der menschliche Körper reagiert auf die andauernde Hitzeeinwirkung und der damit einhergehenden Erhöhung der Körpertemperatur auf bis zu 39°C mit starkem Schwitzen, mit dem er die Temperaturerhöhung auszugleichen versucht. Bei der

Schweißbildung handelt es sich um eine Schutzreaktion des Körpers zur Abkühlung, die verschiedene positive gesundheitliche Wirkungen hat.

Um die gesundheitliche Förderung der Sauna auszunutzen, sollten übertrieben lange Saunagänge oder zu langes Verweilen in der Sauna vermieden werden – dazu noch weitere Tipps:

Auf den insgesamt acht- bis fünfzehnminütigem Aufenthalt in der Saunakabine folgt zunächst eine kurze Abkühlphase an der frischen Luft, bei der die Lunge besonders gut Sauerstoff aufnehmen kann und die Atemwege schneller wieder abkühlen. Dieses Luftbad sollte vor dem Kaltduschen genommen werden.

Es folgt ein kaltes Abduschen des Schweißes, ein kaltes Bad kann dem Schwallguss folgen oder ein Guss mit kaltem Wasser.

Anschließend sucht man zur Erholung einen Ruheraum auf; dabei kann ein individuell unterschiedlich starkes Nachschwitzen einsetzen. Medizinisch sinnvoll sind in der Abkühlphase warme Fußbäder, auch um dem Nachschwitzen entgegen zu wirken. In der Regel wiederholt man die gesamte Prozedur mit mindestens viertelstündigen Pausen zwei- bis dreimal. Mehr als drei Saunagänge bewirken keinen höheren Nutzen, können jedoch stark ermüden.

Beachtet man in der Sauna diese Tipps, kann bei regelmäßiger Anwendung das Immun- und Kreislaufsystem gestärkt werden.

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Massagen verschreiben lassen

Verspannungen im Rücken und im Nacken führen nicht selten zu Kopfschmerzen oder oft sogar zu Schmerzzuständen in Beinen und Füßen. Bei vielen Berufstätigen, die acht Stunden vor dem Computer sitzen, gehören diese Symptome leider zum Alltag. In immer mehr Fällen wird es daher notwendig, sich Massagen verschreiben zu lassen. Ob überhaupt und wie viele Anwendungen verordnet werden, entscheidet zumeist der Orthopäde, der mit Verschreibung der Massagen auch auf den entsprechenden Masseur hinweist. Bei medizinischer Indikation werden die Massagen durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Massagen gehören als Heilmittel zu den persönlichen medizinischen Leistungen der Krankenversicherer, zu denen auch Anwendungen in der Krankengymnastik, Bäder und Elektrotherapie gehören. Damit eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen erfolgen kann, müssen Massagen durch den Arzt verschrieben werden. Per Gesetz ist gegenwärtig eine Eigenbeteiligung in Form einer Zuzahlung in Höhe von 10 % der Kosten und zusätzlich 10 Euro je Verordnung zu leisten.

Bei Verschreibung von sechs Massagen zahlt man daher zwischen 50 und etwa 70 Euro dazu.

Nicht alle Ärzte verschreiben bei jedem Patienten direkt auf Wunsch Massagen. Bei vielen Rückenleiden wie einem vorangegangenen Bandscheibenvorfall hätte eine Massage verheerende Folgen. Auch während der Schwangerschaft sollte man den Arzt oder Orthopäden über seinen Zustand informieren, bevor man sich entschließt, sich gegen die natürlich in der späten Schwangerschaft auftretenden Rückenschmerzen Massagen verschreiben zu lassen.

Anstelle von Massagen werden jüngeren Patienten oft Spritzen zur Muskelentspannung verabreicht, da diese Therapieform für die gesetzlichen Krankenkassen die kostengünstigere Variante darstellt. Sollte man auf Raten des Arztes dennoch Massagen bevorzugen, muss die Behandlung komplett aus der eigenen Tasche bezahlt werden.

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Massage und Wellness

Massage und Wellness gehören in der heutigen Zeit untrennbar zusammen. In Wellnessoasen und -tempeln in Bade- und Kurorten kommen Massagen nicht ausschließlich auf ärztliche Anordnung zur Anwendung. Immer mehr Massagen werden von gestressten und verspannten Büromenschen in Anspruch genommen.

Die gezielte Anwendung von Massagen zur Heilung hat ihren Ursprung vermutlich im Osten Afrikas sowie in Ägypten, China und Persien. Die ersten Erwähnungen finden sich in China um 2600 v. Chr., in denen Massagehandgriffe und gymnastische Übungen niedergeschrieben sind. In Verbindung mit ätherischen Ölen und Kräutern gibt es auch frühe Nachweise in der indischen Ayurveda. Über den berühmten griechischen Arzt Hippokrates (460-375 v.Chr.) gelangte die Massage schließlich nach Europa. Der zweite bedeutende Arzt der Antike, der Grieche Galenos (129-199), nahm sich ebenfalls der manuellen Therapie an und schrieb unzählige Abhandlungen über die von ihm entworfenen Massageformen und bei welchen Erkrankungen diese anzuwenden seien. Trotz seines Einflusses, der bis weit in das Mittelalter reichte, verlor die Gesellschaft das Interesse an Massagen.

Erst gegen Ende des Mittelalters, im 16. Jahrhundert, wurde die Massage durch den Arzt und Alchimisten Paracelsus (1493-1541) wieder Thema der Medizin. Allerdings sträubte dieser sich gegen die Lehren des Galenus und machte sich damit unter seinen Kollegen viele Feinde. Es brauchte einen weiteren Arzt, den Franzosen Ambroise Paré (1510-1590), um die Massage in der modernen Medizin zu etablieren. Er verwendet die Massage als Rehabilitationstherapie nach Operationen. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte fanden Massagen wieder mehr Anwendung in den medizinischen Bereichen. Die verschiedenen Arten und Techniken sind mittlerweile kaum noch zu überscheuen. Massagen für die allgemeine Wellness dienen oftmals zur Entspannung der Rücken- und Nackenmuskulatur, die man sich zwischendurch gönnt. Doch sollten Rückenpatienten und insbesondere Schwangere sich vor einer Wellness Massage informieren, denn es gibt durchaus Massagen, die im Einzelfall kritisch zu betrachten sind. In der Schwangerschaft beispielsweise kann eine harmlose Rückenmassage vorzeitige Wehen auslösen und bei Patienten mit Wirbelsäulenleiden den Zustand verschlimmern.

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Finnische Sauna

Die finnische Sauna basiert auf zwei Grundelementen: dem Aufheizen und Abkühlen. In der finnischen Sauna ist die Luft sehr heiß – zwischen 80 und 100°C sowie das Wasser, Schnee oder Eis zum Abkühlen entsprechend sehr kalt. Charakteristisch ist die Trockenheit der Luft, ansonsten ließe sich die Hitze nicht aushalten. Trotz der extremen Gegensätze wird die finnische Sauna nicht nur für abgehärtete Naturen sondern wird von Ärzten auch für eine breite Zielgruppe empfohlen. Die Sauna ist ein elementarer Bestandteil der finnischen Kultur. Die in fast jedem Haus vorhandene Privatsauna dient der Entspannung und Körperreinigung. In der traditionellen Form ersetzt die Sauna das Badezimmer, das heißt die komplette Körperreinigung findet in der Sauna statt. Eine traditionelle Form der finnischen Sauna ist die Rauchsauna, oder Savusauna. Hier wird ein großer Steinhaufen über mehrere Stunden, zumeist den ganzen Tag lang mit großen Holzscheiten aufgeheizt, wobei sich der Rauch im Saunaraum selbst ausbreitet. Wenn das Feuer erloschen ist, wird die Asche weggeräumt, der Rauch zieht durch eine Öffnung in der Decke ab, manchmal wird der Ruß von den Sitzbänken abgewischt. Nun erfolgt ein starker erster Aufguss ohne Saunagänger, durch den der restliche Rauch aus der Sauna “getrieben” wird. Jetzt kann die Sauna für mehrere Stunden benutzt werden. Der Steinhaufen heizt dabei den Saunaraum weiter auf und dient gleichzeitig für den Aufguss. Der Aufgussdampf breitet sich durch das große Steinvolumen sehr “weich” in den Raum aus. In der finnischen Sauna gibt es keine festen Zeitdauern für die Länge eines Saunaganges oder der Pausen. Sowohl ein fünfminütiger Saunagang zwischendurch bis zum stundenlangen Saunamarathon ist üblich. Zudem sind die Saunagänge und die Pausen abhängig von der Temperatur in und außerhalb der Sauna sowie vom sozialen Geschehen um die Sauna herum. Gänzlich unbekannt ist in der finnischen Sauna ein Bademeister. In der privaten Sauna sowieso nicht, aber in öffentlichen Saunen höchstens zum An- und Ausschalten oder zum Brennholz nachlegen. Denn das richtige Maß für einen Aufguss kennt in der finnischen Sauna nur ein Saunierender.

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Entspannung im heißen Bad

Was gibt es wohl Angenehmeres als Entspannung im heißen Bad nach einer lauten, langen, nervigen und hektischen Woche? Workaholics kennen das Phänomen: man kann gar nicht früh genug aufstehen und nicht spät genug nach Hause kommen, um in seiner Arbeit aufzugehen. Allerdings macht sich über die Zeit doch ein kleines Burnout-Syndrom bemerkbar. Wer Montagabends mit den Kollegen noch bis 11.00 uhr abends noch eine After-Work-Party besucht hat, ist froh, wenn er am Donnerstag um sieben Uhr Feierabend hat und am Freitag beim funny Friday Event auf einem der Privatsender friedlich einschlummern kann. Am Samstag macht sich anstrengende Woche erst richtig bemerkbar. Verspannung und Unlust machen sich breit. Am liebsten würde man jetzt den ganzen Tag im Bett verbringen. Die noch in den Knochen sitzende Woche kann man jedoch am Abend zuvor durch erholsame Entspannung im heißen Bad im Nu vertreiben. Der funny Friday kann auch einmal ausfallen und ein Wellness Bad kann nichts ersetzen. Am Abend sollte man sich natürlich nichts mehr vornehmen, denn nach einem heißen Bad fühlt man sich angenehm schwer wie Blei und schläfrig. Die Temperatur sollte auch nicht zu heiß sein. Badezusätze reichen von Salbei, Rosmarin, Orangenblüten oder Rosenblüten bis zu mit ätherischen Ölen gemischten Kräutersubstanzen. Es gibt sehr edle Zutaten, die schon fast wie eine Aromatherapie wirken. Würzige Holznoten versetzen einen in den fernen Orient, blumiges Aroma verleiht dem entspannenden Bad ein Schwelgen in der Natur.

Die beste Entspannung im heißen Bad hat man wirklich bei gedämmten oder Kerzenlicht. Wer möchte, kann noch eine CD mit ruhiger Musik oder seinen Lieblingssongs einlegen und sich mit den Klängen treiben lassen. An nichts zu denken wäre dann schon die hohe Kunst der Meditation! Nach dem Bad, was nicht länger als 25 Minuten dauern sollte, sollte man sich schnell abtrocknen, in den vorgewärmten Bademantel und in das vorgewärmte Bett schlüpfen. Jeder noch so unter Schlaflosigkeit Leidende schläft jetzt neun Stunden wie ein Baby und wacht am nächsten Morgen wie neu geboren wieder auf.

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