Archive for Mai, 2008

Wellness Musik

Wellness Musik ist eine neue Erfindung und tatsächlich nicht genau definiert. Gibt es ansonsten die Unterscheidung zwischen E-Musik und U-Musik – als ernste Musik und Unterhaltungsmusik, die wiederum wieder in verschiedene Musikstile unterteilt sind, sind bei dem Begriff der Wellness Musik die Grenzen fließend. Charakteristisch ist natürlich die Ruhe, die eine Musik für die Wellness ausstrahlen sollte. Sie sollte den Zuhörer in die Lage versetzen, beim Hören zu entspannen. So mancher entspannt abends nach der Arbeit mit aufgesetzten Kopfhörern auf dem Sofa bei Bach, Händel oder Mozart. Man sagt ja auch, dass werdende Mütter die Klänge von Mozart auf ihr ungeborenes Kind einwirken lassen sollen, das fördere bereits Musikalität und Intelligenz. Punk und Heavy Metal scheinen in diesem Zusammenhang ziemlich ungeeignet, da die Musikrichtungen an sich schon wenig entspannend klingen.

Es gibt die fernöstliche Meditationsmusik, wobei auch die tibetanischen Klangschalen zu erwähnen sind. Die handgefertigten Metallschalen werden auf bestimmte Tonarten und Frequenzen getrimmt, so dass sie bestimmte Chakren aktivierend den Organismus von bestimmten Leiden erlösen können. Die Wirkungsweise der Klangschalen ist noch nicht wissenschaftlich erklärt aber wer sich in der Atmosphäre eines tibetanischen Klosters den Klängen in der Meditation förmlich hingibt, der weiß anschließend, was mit dem Begriff Wellness Musik gemeint ist. Meditation ist übrigens das Stichwort, wenn man Wellness Musik richtig genießen will. Es wird zum Zweck der Entspannung extra Meditationsmusik aufgenommen, die man sich kaufen kann. An Beispielen der Natur angelehnt – Meeresrauschen oder Waldgeräusche – kann man sich während der Meditation die Musik auf sich wirken lassen und erfährt so eine richtige Tiefenentspannung.

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Stress vermeiden

Es klingt einfacher als es ist: Stress vermeiden können die wenigsten. Wer mitten im Großstadtgetümmel unserer hektischen Industrienation lebt, kann ein Lied davon singen, dass es fast unmöglich ist, Stress zu vermeiden. Wirklich zu vermeiden ist er wahrscheinlich auch nicht. Die Kunst dabei ist, wie man mit dem Stress umgeht und inwieweit man ihn zulässt. Wer in seinem täglichen Hamsterrad steckt und bissige Chefs und ungeduldige Kunden zufrieden stellen muss, ist in dieser Situation gut beraten, in einigen Situation einfach einmal „nein“ zu sagen. Eine laut vorgetragene Verweigerung wirkt manchmal wahre Wunder und es ist erstaunlich, wie viel Respekt einem auf einmal entgegengebracht wird. Wenn man sich lange genug als Fußabtreter gefühlt und jahrelang seinen Ärger in sich hineingefressen hat, der steht eher unter negativem und gesundheitsschädlichem Stress aller derjenige, der hin und wieder mal auf den Tisch haut und so sein Ventil sucht. Selbstverständlich sollten die Grenzen der guten Manieren auch hier nicht überschritten werden. Seine Ansichten und Meinungen kann man auch ohne viel Geschrei vortragen und trotzdem wird man sich ihre Kritik anhören.

Am besten lässt sich im Vorfeld des täglichen Bürowahnsinns der Stress schon vermeiden, indem man – anstatt mit dem Auto – mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. Eine halbe Stunde Sport reicht am Tag schon aus, um Herz und Kreislauf zu trainieren und sich so zu wappnen. Der Stress verschwindet so zwar nicht aber man kann ihm gestärkt entgegentreten.

Wer täglichen Stress aushalten muss, sollte auch auf gesunde Ernährung achten. Wer aufgrund von Stress zur Zigarette oder gar zum Glas greift, wird die Sache nicht besser machen sondern seine Gesundheit noch zusätzlich schädigen. Viel Obst und Vollkornprodukte oder vor allen Dingen Nüsse sind gut für das Nervenkostüm und helfen so, dem Stress zu begegnen.

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